Certificate Lifecycle Management Diana Štefaníková 6. 8. 2026

Zertifikat-Lebenszyklus-Management

Verabschieden Sie sich von der manuellen Verwaltung.
Automatisieren Sie den Lebenszyklus Ihrer Zertifikate und vereinfachen Sie Ihre IT mit unserem lokalen CLM

  • Vollautomatisierung
  • Installation vor Ort
  • Automatisierte Ausstellung

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Zertifikatslebenszyklus: 200 → 100 → 47 Tage

Seit März 2026 sind öffentliche TLS-Zertifikate maximal 200 Tage gültig, und bis 2029 sinkt diese Frist auf 47 Tage. Bei diesem Tempo ist die manuelle Ausstellung von Zertifikaten für eine große Organisation nicht mehr durchführbar. Institutionen, die den Vorschriften von DORA und NIS2 unterliegen, müssen zudem ein genaues, zentralisiertes und kontinuierlich aktualisiertes Verzeichnis aller Zertifikate und Verschlüsselungsschlüssel führen.

Heute

200 Tage – die heute geltende Regelung

Derzeit ausgestellte öffentliche TLS-Zertifikate sind maximal 200 Tage gültig, und eine abgeschlossene Domainvalidierung kann für denselben Zeitraum wiederverwendet werden.

100 Tage – der Schritt, der den Prozess verändert

Die maximale Gültigkeitsdauer sinkt auf 100 Tage, und die Wiederverwendung der Domain-Validierung wird entsprechend eingeschränkt. Ein im Januar ausgestelltes Zertifikat läuft im April ab.

An dieser Stelle wird aus einem Jahreszyklus ein Quartalszyklus. Tabellenkalkulationen und Kalendererinnerungen versagen zu diesem Zeitpunkt zwar nicht dramatisch – sie sind jedoch einfach keine verlässliche Kontrollmaßnahme mehr, denn eine übersehene Zeile bedeutet bereits einen Dienstausfall. Für ein beaufsichtigtes Institut ist dieser Ausfall zudem ein meldepflichtiger IT-Vorfall.

47 Tage – Verlängerung ohne menschliches Eingreifen

Die maximale Gültigkeitsdauer beträgt 47 Tage, und eine Domain-Validierung kann 10 Tage lang wiederverwendet werden. Jedes Zertifikat wird etwa achtmal im Jahr ersetzt.

Warum sollten Sie sich für unser Zertifikatslebenszyklus-Management entscheiden?
CLM-Dashboard mit Übersichten zu gültigen und ablaufenden Zertifikaten
Modulare Lizenzierung
Vollständige Automatisierung
Nachweise für DORA und NIS2
Bereitstellung vor Ort
Schnelle Installation
Maßgeschneiderte Entwicklung

Wer wir sind

Three Decades in IT

Monet+ entwickelt seit 1996 kryptografische Sicherheitslösungen. Damals haben wir gemeinsam mit der Česká spořitelna (ERSTE Group) die erste Chip-Zahlungskarte in der Tschechischen Republik entwickelt. Der Schwerpunkt hat sich seitdem nicht verändert: Public-Key-Infrastruktur, digitale Identität und Zahlungstechnologie, einschließlich Projekten für die öffentliche Verwaltung.

Unsere Kunden

Banken Versicherer Öffentliche Institutionen

Umgebungen, die auditiert werden und unterbrechungsfrei laufen sollen. Unser Entwicklungsteam ist unser eigenes und hat seinen Sitz in der EU.

Implementierung

Wie läuft das Deployment von CLM konkret ab?

1

Discovery-Workshop

Wir erfassen Ihre Anwendungsfälle, die Zertifizierungsstellen, die Systeme, die Zertifikate nutzen, sowie den derzeitigen Erneuerungsprozess.

2

Proof of Concept

Die Installation in Ihrer Testumgebung und die Durchführung spezifischer Anwendungsfälle, bevor Sie sich zu einer vollständigen Einführung verpflichten.

3

Deployment in den Betrieb

Nach der Installation in der Betriebsumgebung werden Integrationen mit den Zertifizierungsstellen, den Lastverteilern, den Servern und den Anwendungen in Betrieb genommen und Ihre Administratoren sind geschult.

4

Support und SLA

Vereinbarte Reaktionszeiten, Updates und der Zugang zu den Entwicklern des Systems.

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Datenblatt CLM

Beschreibung der technischen Lösung

Zu kompliziert?

Probieren Sie den CLM-Konfigurator aus

Sie sind sich nicht sicher, welche Module Sie zur Automatisierung der Zertifikatsverwaltung benötigen? Beantworten Sie ein paar Fragen, um eine konkrete Liste der Funktionen und deren Implementierungsprozess zu erhalten.

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Unterstützte CLM-Protokolle

Monet+ CLM ist eine On-Premise-Plattform für das Zertifikatslebenszyklusmanagement (Certificate Lifecycle Management), entwickelt zur Automatisierung des gesamten Lebenszyklus digitaler Zertifikate, einschließlich der Ausstellung, der Erneuerung und der Sperrung. Das System unterstützt standardisierte Protokolle, um die automatisierte Zertifikatsregistrierung über verschiedene Netzwerkeinheiten hinweg zu erleichtern.

ACME-Protokoll · RFC 8555

Implementierung eines allgemeinen ACME-Servers gemäß RFC 8555, kompatibel mit den weltweit am häufigsten verwendeten ACME-Clients.

Das einzigartige Konzept „ACME External Account Binding“ ist speziell auf das interne ACME-Servermodell zugeschnitten, bei dem Zertifikate von einer internen Zertifizierungsstelle ausgestellt werden. Geeignet für SSL-Zertifikate (Domain-Validation-Zertifikate).

Häufig gestellte Fragen

Direkt beantwortet

Die Systeme betrachten es dann nicht mehr als vertrauenswürdig. Dies verursacht einen Ausfall der Website oder die Unzugänglichkeit von Anwendungen, was zu finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führt.

Nein. Aufgrund der steigenden Anzahl von Zertifikaten und ihrer immer kürzer werdenden Gültigkeitsdauer ist die manuelle Verwaltung nicht mehr tragbar und erhöht das Risiko menschlicher Fehler. Einige Zertifikate, die in der Vergangenheit einmal jährlich erneuert werden mussten, müssen ab 2029 alle 47 Tage erneuert werden.

Eine Plattform für die vollautomatisierte Verwaltung des Zertifikatslebenszyklus (von der Suche über die Erneuerung bis zur Bereitstellung), die Ausfälle verhindert und zudem ein Audit aller Zertifikate ermöglicht.

Ja, das Discovery-Modul durchsucht die Infrastruktur und entdeckt auch vergessene oder versteckte Zertifikate, bevor deren Gültigkeit abläuft.

Web-Zertifikate (SSL/TLS), Mitarbeiterzertifikate (Chipkarten) sowie technische Zertifikate für Server, Router und IoT-Geräte.

Nein, das System funktioniert als zentraler Knotenpunkt. Es lässt sich problemlos mit Ihren bestehenden internen und externen Zertifizierungsstellen verbinden und bietet einen Überblick über alle Zertifikate an einem Ort.

Die Gültigkeitsdauer öffentlicher TLS-Zertifikate verkürzt sich auf knapp 200 Tage (im Jahr 2029 sogar auf nur 47 Tage). Eine manuelle Erneuerung ist bei diesem Tempo unrealistisch.

Ja, das System erfüllt vollautomatisch die gesetzlichen Anforderungen an ein präzises, zentralisiertes und aktuelles Zertifikatsregister.

In erster Linie für mittlere und große Organisationen, kritische Infrastrukturen und regulierte Branchen, für die eine funktionierende PKI unerlässlich ist.

Das System ist vollständig On-Premise. Es wird direkt in Ihre interne Infrastruktur installiert, um maximale Kontrolle und Datensicherheit zu gewährleisten.

Die Installation erfolgt schnell (über Remote-Desktop) und umfasst einen Komplettservice vom ersten Netzwerkaudit bis zur vollständigen Integration. Die Implementierung selbst dauert innerhalb von Stunden.

Ja, die Lösung ist „crypto-agil“ und technologisch vollständig auf den baldigen Übergang zur postquanten Kryptographie vorbereitet.

Es werden Standardprotokolle wie ACME (SSL), EST (Netzwerkkomponenten) und KMIP (Verschlüsselungsschlüssel) unterstützt. Es können auch maßgeschneiderte Lösungen entwickelt werden.

Mit den Netzwerkkomponenten (z. B. F5 BIG-IP), den Container-Umgebungen (Kubernetes/Docker) sowie mit den Zertifizierungsstellen, sowohl internen (PKI) als auch öffentlichen (Let’s Encrypt, Digicert, Sectigo u. a.).

Mithilfe des KMIP-Protokolls steuert es den Lebenszyklus von Schlüsseln für VMware, Datenbanken (z. B. CommVault) sowie den Anschluss an die Hardware-HSM-Tresore.

Buchen Sie eine kostenlose Demo und erfahren Sie, wie wir Ihr digitales Zertifikatsmanagement verbessern können.
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